RI088: Turnier der Barden - Ergebnis

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05 Dez 2012 12:17 #4560 von Sperber
Sperber antwortete auf RI088: Turnier der Barden - Ergebnis
Unruhig rutschte Regar Blackthorn auf seinem Thron hin und her. Mittlerweile hatte er durch Boten aus verschiedensten Teilen des Landes Nachrichten vernommen, die mit der Durchführung des Wettstreites auch nicht so ganz einverstanden waren.

Dies beschäftigte Regar doch mehr als er zugeben wollte, schließlich hatte er mit seiner Kritik ja alles ins Rollen gebracht.

Soweit wollte er es ja nicht kommen lassen; wenn er ganz ehrlich war, war es vermutlich nur ein Versuch von der Schmach der Niederlage in der Heimatstadt abzulenken, völlig egal wie sie zustande kam.

Er musste einfach besser vorbereitet in das nächste Turnier gehen. Ja das wird er auf alle Fälle.
Von offiziellen Protesten bei der Turnierleitung wird er aber absehen, denn jetzt etwas wiederholen oder hochzurechnen würde Regar Blackthorn doch zu weit führen.
Noch dazu müsste Regar ohne seine Laute antreten und das würde ja nix bringen...
Und Zahlen und Mathematik sind bei ihm ohnehin ein etwas, sagen wir kompliziertes Thema. Seufz...

Illiacia, jetzt hat er sich endlich den Namen der Siegerin gemerkt, war besser und hat gewonnen.

Ach ja, die musste er ja noch Treffen und persönlich gratulieren, bevor sie abreist.

So zurück zur Aufgabenliste....ach ja, wo verdammt befindet sich dieser Orden der Sterne...mit diesem Gedanken zog er sich grübelnd ins Arbeitszimmer zurück.

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05 Dez 2012 11:34 #4559 von Alarion
Alarion antwortete auf RI088: Turnier der Barden - Ergebnis
Als Lorin van Dorn Sir Lyson über den Ausgang des Bardenclashes berichtete, stutzte Sir Lyson und liess sich die Details nochmal genau erklären. Doch, es war also tatsächlich so gewesen, dass manche Teilnehmer nur an zwei, andere aber an drei Abenden auftreten durften und dann die daraus resultierenden Einnahmen miteinander verglichen worden waren. Man brauchte keinen Kaufmann, um sich auszurechnen, welche Teilnehmer da ohne ersichtlichem Grund bessere Voraussetzungen eingeräumt bekommen hatten. Es gab zwar ohnehin unterschiedliche Ausgangslagen, manche erfahrene Barden konnten ihre Vorträge sicher besser gestalten und vielleicht auch mehrmals an einem Abend auftreten, dazu konnte auch die geschicktere Wahl des Auftrittsorts einen deutlichen Einfluss auf das Ergebnis haben. Doch das waren Vorgaben, die jeder Barde selbst mit Können und Geschick beeinflussen konnte. Dagegen bedeutete der Umstand, die Anzahl der Auftrittsabende unterschiedlich zu gestalten, ohne Zweifel eine von aussen vorgegebene Beinflussung des Wettbewerbs.

Sir Lyson hatte wahrlich andere Sorgen als unfaire Bedingungen beim Bardenclash. Telison war entgegen der ursprünglichen Planung noch nicht von der Gründung des Rats des Lichts zurückgekehrt und ihn hatten beunruhigende Nachrichten von einem schweren Gefecht am Westufer des Devindale Sees erreicht. Doch sein Gerechtigskeitsgefühl regte sich und meldete wie immer ungefragt Widerspruch an. 'Gerechtigkeit braucht nicht nur Verstand und Mut, manchmal ist es ein unbezahlbares Gut' kam ihm in den Sinn. So hatte sein Vater oft eine Stelle aus einem alten talthainischen Theaterstück zitiert, angeblich hatte das der damalige talthainische König zu Talsinal gesagt, ehe dieser dennoch zum Zweikampf mit mit dem ersten Drachenkönig Dragoth aufgebrochen und nie mehr zurückgekehrt war. Sir Lyson hatte vor vielen Jahren gelernt, was sein Vater mit diesem Zitat gemeint hatte. Sollte er das Ganze einfach als unwichtig abhaken? Doch konnte er einfach akzeptieren, dass jetzt sogar schon ein Bardenclash manipuliert wurde? Wer mochte da dahinterstecken? Oder war es nur ein Versehen gewesen? Doch gerade dann musste dem Veranstalter eigentlich daran liegen, diese Scharte auszubügeln.

Schliesslich fasste Sir Lyson einen Entschluss. Es gab in der Tat sehr viel wichtigere und grössere Probleme als einen Bardenclash mit dubiosen Begleitumständen. Doch diese Vorgänge sollten dennoch nicht völlig unbeachtet bleiben. So verfasste er rasch einen Brief an die Turnierleitung des Bardenclashes. Er sprach auch im Namen Lorin van Dorns, des talthainischen Teilnehmers am Clash, die festgestellte eigentümliche Abwicklung des Bardenclashes an. Dazu schlug er ergänzend vor, alle Teilnehmer, die diese Möglichkeit noch nicht gehabt hatten, einen dritten Abend auftreten zu lassen und dann eine neue Schlusswertung zu erstellen oder, falls das nicht mehr möglich sein sollte, einfach die Ergebnisse jener Teilnehmer, die nur an zwei Abenden auftreten hatten dürfen, mit 1,5 multipliziert auf drei Abende hochzurechnen. Sollte dann aus dem Bewerb ein neuer Sieger hervorgehen, sollte dieser zumindest mit den selben Ehren und Preisen wie der schon prämierte bisherige Gewinner des Bardenclashes ausgezeichnet werden.

Sir Lyson las den Brief nochmals durch, bevor er ihn unterzeichnete und siegelte. Diesen kleinen Aufwand für vielleicht ein wenig mehr Gerechtigkeit auf Verana in diesen dunklen Zeiten konnte er vertreten. Und auf den zweiten Blick konnte es auch nicht schaden, dass die Antwort vielleicht Rückschlüsse auf das Bemühen der Turnierleitung um eine gerechte Abwicklung und eventuell vorhandene verborgene Beweggründe bringen würde.

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05 Dez 2012 02:36 #4557 von Namon
Die Nachricht von dem Erfolg der Bardin aus Corianth erreichte Namon auf dem Schlachtfeld - sobald die Zwerge frei sind wird er auch Teilnehmen.

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04 Dez 2012 20:33 - 04 Dez 2012 20:36 #4555 von Wiltern
Wiltern antwortete auf RI088: Turnier der Barden - Ergebnis
Gar nicht mal so schlecht, dachte sich Wiltern. Er, eher Freizeitbarde, hatte ein durchaus, respektables Ergebnis erzielt. Die Zuschauer, aber hatten ihren Gefallen an der Darbietung gehabt. Die Segnungen Masinomes, hatten dem Gashaus gut getan und seine Reputation, binnen kürzester Zeit, in die Höhe getrieben. Das Publikum war in Scharen herbeigeströmt und spendabel gewesen. Der Wein floß in Strömen. Was wollte man mehr?

Nun gut, er konnte nicht jeden Wettstreit gewinnen, aber so war das Leben nun einmal. Die Götter nahmen und sie ließen geben. Aus diesem Grund galt es nun auch die Kirche auf Vordermann zu bringen, denn der nächste und durchaus wichtigere Vergleich stand bevor. Das Duell der Priester. Wer war in der Lage intensiver, ausdauernder zu beten und wer wäre ein würdiger Vertreter seiner Gottheit auf Verana als er selbst? So war er schon am säubern der Kirche, als so manch andrer noch dabei war seinen Kummer im Wein zu ertränken. Immer diese sensiblen Künstler, dachte sich Wiltern, und polierte, mit Inbrunst, den Altar.
Letzte Änderung: 04 Dez 2012 20:36 von Wiltern.

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04 Dez 2012 19:32 - 04 Dez 2012 19:38 #4554 von Alarion
Alarion antwortete auf RI088: Turnier der Barden - Ergebnis
Lorin van Dorn packte seine Instrumente zusammen, die Rückreise nach Talthain Burg stand bevor. Sanft strich er noch ein letztes Mal über die Kleine Handharfe und liess sie leise erklingen, bevor er auch der Elfenbein Mandoline eine letzte Chance gab, ihren ganz speziellen Klang ertönen zu lassen. Dass ihm am letzten Abend ausgerechnet die Legende Auf den Spuren Orats die bei weitem grösste Einnahme gebracht hatte, kam überraschend, er hätte von dem vorher dargebotenen Klassiker, dem Machtschwert Vilifant, mehr erwartet. Offenbar waren die Versuche, seine Vorträge besser mit den Instrumenten zu unterstützen und so abwechslungsreicher zu machen, gut angekommen, auch wenn er nicht das Gefühl hatte, sich als Barde verbessert zu haben.

Lorin war einen letzten Blick in den nun leeren grossen Schankraum des Parthian Gasthauses. Der viele Applaus und die Zugabe-Rufe gestern Abend hatten ihn gefreut, und dass selbst der Berichterstatter vom Clash-Komittee, der unerwartet mitten in der Darbietung erschienen war, sich offenbar ganz gut unterhalten hatte, umso mehr.

Dennoch war Lorin ein wenig enttäuscht gewesen, als er das Ergebnis des Bardenwettstreits erfahren hatte. Dass er von Anfang an keine Siegchancen gehabt hatte, hatte ihn nicht betrübt, das war klar gewesen. Aber dass er, wenn er nun die Einnahmen verglich, wirklich so viel schlechter sein sollte als fast alle anderen Teilnehmer, hatte er dann doch nicht erwartet. Vielleicht hatte der drohende Schatten des Oberherrn, der allgegenwärtig über der Stadt lag, für kargere Einnahmen gesorgt, aber unterhalten werden wollten die Leute immer und um so diesen Unterschied erklären zu wollen, hätte die Stadt wohl schon lichterloh brennen müssen. Nun ja, dass er sich nicht mit berühmten Vertretern seines Berufs messen konnte, war eben eine Tatsache - er hatte noch eine lange, lange Lehrzeit vor sich.
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Offgame noch ein Wort zum Clash. Dass mein NC mit 2 Aktionen beim Clash chancenlos sein würde, war völlig klar. Aber das macht nichts, ein schöner Clash braucht gerade in einem Rollenspiel auch Nebendarsteller. Ich kann allerdings Andreas' Enttäuschung nachvollziehen. Dass er mit einem sehr aussichtsreichen Barden nur aufgrund der Clashgestaltung 50% weniger Gelegenheit zur Teilnahme hatte (mir war die mögliche unterschiedliche ZAT-Anzahl gar nicht aufgefallen, für meinen NC war das egal) und damit entscheidend benachteiligt wurde, sollte, egal in welchem Spiel, einfach nicht passieren.
Letzte Änderung: 04 Dez 2012 19:38 von Alarion.

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04 Dez 2012 19:09 #4553 von Lordaniel
Lordaniel antwortete auf RI088: Turnier der Barden - Ergebnis
Zufrieden ließ sich Rafarel auf seinen Stammplatz im "Zum geborstenem Grab" nieder. Er war ja eigentlich schon seit seiner Kindheit sozusagen Stammgast hier und hatte hier viele schöne, seltsame, lehrreiche und auch bittere Stunden erlebt. Eigentlich gibt es kein besseres Gasthaus, zumindest ist es schwer vorstellbar und bei denen, die er bereits gesehen hatte waren durchaus auch sehr imposante dabei.

Und das Publikum hier war auch einzigartig.

Da kam der Bote vom Bardenwettbewerb herein und verkündete das Ergebnis. Etwas erstaunt und ernüchtert nahm Rafarel es zur Kenntnis. Da hatte ja doch wesentlich mehr gefehlt als er in seinen depressivsten Tagen dachte.

Mag ja sein das andere wirklich noch besser waren, wobei er selbst das bezweifelt. Auch sein Freund Cormiss glaubt immer er sei besser (und der ist auch wirklich gut), aber bisher hatte doch er immer die letzten Lacher auf seiner Seite.

Jedenfalls, eins ist sicher. Soviel verdienen kam man unmöglich in so kurzer Zeit hier in Helmsbane. Sollte es wieder mal so einen Wettbewerb geben, wird er sich wohl oder Übel doch auch in eine bekannte Gaststätte in einer der Großstädte begeben müssen.

Naja, wie auch immer. Es sein dieser Bardin vergönnt. Hmmmm, vielleicht sollte er, wenn er mal seine ganzen Aufträge erledigt hat in den Süden begeben und sich anhören was die wirklich zu bieten hat. Es scheint ja ein Ohren- und Augenschmaus gewesen zu sein.

Rafarel,
Barde von Helmsbane

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